muddiblabla Warum bin ich immer so wütend? Das Unwohlsein einer Mad Woman „Das erste Jahr mit Kind ist das Härteste“, sagen die Leute. Nach drei Jahren finde ich, es wird danach nicht weniger anstrengend. Weniger wurde nur meine Energie. Meine Seele kam nicht gut darauf klar, dass durchgehend maximales Verantwortungsbewusstsein gefordert war. Sie suchte Zuflucht und fand sie in einer teeniehaften Obsession mit Taylor Swift, sang Lieder über die Liebe als Gegengift für die krasse Wut. Ich währenddessen las Mareice Kaiser und verstand, woraus sie geboren ist, diese Wut. Falls es noch nicht offensichtlich ist: Ich bin in meiner Neofeministische-Überlastete-Mutter-Ära. Das bedeutet ich bin ...
1gutesleben Keine Zeit, leider Wie wir eine gerechtere Verteilung von Ressourcen in Partnerschaft, Familie und Gesellschaft ermöglichen können Als Teenie verbrachte ich einen Großteil meiner Zeit ziellos zuhause. Ich gammelte vor Trash TV, schickte stundenlang SMS mit Freundinnen hin und her. Regelmäßig erschien meine Mutter im Türrahmen: „Willst du nicht dies oder das machen? Das Leben zieht an dir vorüber!“ Ich winkte ab, weil Zeit für mich ewig und unendlich war. Mit dem Eintritt ins Berufsleben änderte sich das. Und seit ich selbst ein Kind habe, rinnt mir die Zeit durch die Hände wie nichts. Was tun, um das Leben zu entschleunigen? Wir brauchen eine neue Zeitpolitik. Denn Zeit ist mindestens genauso wertvoll wie Geld, Zeit ist Macht und Freiheit. Als Teenie war Zeit für mich ewig und unendlich. Mit dem Eintritt ins Berufsleben änderte sich das. Und seit ich selbst ...