1gutesleben muddiblabla No more Hoffnungslosigkeit Drei Schritte aus der Ohnmacht gemacht Letztes Jahr wurde mir einfach alles zu viel. Privat, beruflich, gesamtpolitisch fühlte ich mich hilflos gebeutelt von Umständen, an denen ich nur sehr bedingt etwas verändern konnte. Ich hörte viel Taylor Swift, klar, aber auch das half nicht mehr. Nachdem ich ein halbes Jahr ohnmächtig vor mich hingeschmollt hatte, entschied ich, doch noch nicht kampflos aufzugeben. Ich trat in eine Gewerkschaft ein und ließ meinen Sohn wiederum schmollend zurück, um einen Abend im Monat mit den „Grünen Mädels“ zu verbringen. Vor allem entschied ich, mir nicht länger selbst das Narrativ der Ausweglosigkeit zu erzählen, sondern zu sehen, was möglich und ermächtigend ist. Letztes Jahr wurde mir einfach alles zu viel. Privat, beruflich, gesamtpolitisch fühlte ich mich hilflos Umständen ...
1gutesleben Besser als Heroin Meine Droge des Jahres ist Kollektive Begeisterung Ich würde mich, was Drogen im Allgemeinen angeht, nicht als besonders offen bezeichnen. 2013 hatte ich eine länger andauernde Addiction mit Papayango-Aufstrich, so einnehmend, dass ich sie in einem Post mit meinen Facebook-Freunden teilen musste. Ansonsten sind Alkohol und Serienstreamen mein Gift der Wahl. Und trotzdem hatte in letzter Zeit einige krasse Highs. In letzter Zeit hatte ich einige krasse Highs. Sie waren nicht auf Substanzen oder Konsum zurückzuführen, sondern auf ...
muddiblabla Warum bin ich immer so wütend? Das Unwohlsein einer Mad Woman „Das erste Jahr mit Kind ist das Härteste“, sagen die Leute. Nach drei Jahren finde ich, es wird danach nicht weniger anstrengend. Weniger wurde nur meine Energie. Meine Seele kam nicht gut darauf klar, dass durchgehend maximales Verantwortungsbewusstsein gefordert war. Sie suchte Zuflucht und fand sie in einer teeniehaften Obsession mit Taylor Swift, sang Lieder über die Liebe als Gegengift für die krasse Wut. Ich währenddessen las Mareice Kaiser und verstand, woraus sie geboren ist, diese Wut. Falls es noch nicht offensichtlich ist: Ich bin in meiner Neofeministische-Überlastete-Mutter-Ära. Das bedeutet ich bin ...
1gutesleben Sharing is Caring Neue Wege für einen alten Schwarzwaldbauernhof Als wir zum ersten Mal Urlaub auf dem Mooshof machen, finden wir im Hofladen nur noch Wurstprodukte und Eier. Das Milchvieh ist umgestellt auf Mutterkuhhaltung und obwohl es im Gebäude nach Käseproduktion riecht, steht diese still. Erika Günter und ihr Mann warten auf die nächste Generation, denn ihre Töchter wollen den Hofbetrieb nicht selbst weiterführen. Viele Schwarzwaldbauernhöfe werden nicht mehr traditionell bewirtschaftet – wie sieht also die Zukunft aus? Erika hat mit ihrer Familie einen Weg gefunden, den Hof als Gemeinschaft weiterzuführen: in einem Sharing-Modell. Erika Günter und ihr Mann warten auf die nächste Generation, denn ihre Töchter wollen den Mooshof nicht selbst ...