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No more Hoffnungslosigkeit

Drei Schritte aus der Ohnmacht gemacht


Letztes Jahr wurde mir einfach alles zu viel. Privat, beruflich, gesamtpolitisch fühlte ich mich hilflos gebeutelt von Umständen, an denen ich nur sehr bedingt etwas verändern konnte. Ich hörte viel Taylor Swift, klar, aber auch das half nicht mehr. Nachdem ich ein halbes Jahr ohnmächtig vor mich hingeschmollt hatte, entschied ich, doch noch nicht kampflos aufzugeben. Ich trat in eine Gewerkschaft ein und ließ meinen Sohn wiederum schmollend zurück, um einen Abend im Monat mit den „Grünen Mädels“ zu verbringen. Vor allem entschied ich, mir nicht länger selbst das Narrativ der Ausweglosigkeit zu erzählen, sondern zu sehen, was möglich und ermächtigend ist.

Letztes Jahr wurde mir einfach alles zu viel. Privat, beruflich, gesamtpolitisch fühlte ich mich hilflos Umständen ...

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Warum bin ich immer so wütend?

Das Unwohlsein einer Mad Woman


„Das erste Jahr mit Kind ist das Härteste“, sagen die Leute. Nach drei Jahren finde ich, es wird danach nicht weniger anstrengend. Weniger wurde nur meine Energie. Meine Seele kam nicht gut darauf klar, dass durchgehend maximales Verantwortungsbewusstsein gefordert war. Sie suchte Zuflucht und fand sie in einer teeniehaften Obsession mit Taylor Swift, sang Lieder über die Liebe als Gegengift für die krasse Wut. Ich währenddessen las Mareice Kaiser und verstand, woraus sie geboren ist, diese Wut.

Falls es noch nicht offensichtlich ist: Ich bin in meiner Neofeministische-Überlastete-Mutter-Ära. Das bedeutet ich bin ...

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